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Den kleinen Lebewesen auf der Spur

Ausnahmsweise hat man den Bio-Kurs von Frau Clauser nicht im Bioraum vorgefunden, sondern am Haupteingang des Oberstufengebäudes. Die Schüler von Jahrgang 13 waren ausgerüstet mit Regenjacken, Gummistiefeln und bereit, die spannende Exkursion zu starten. Das derzeit behandelte Unterrichtsthema war das Ökosystem See. Dort haben sie schon vieles über die Tiere und Kreisläufe gelernt und gingen somit mit gutem Vorwissen los! Letztendlich sollten die Schüler das Erlernte auch an einem echten See anwenden, um die Parallelen vom Unterricht zu erkennen. Somit wanderten alle Teilnehmer zum Regionalen Umweltzentrum in Schortens. Dieses verfügt über einen großen See, der für Exkursionen besonders gut geeignet ist. Das Wetter hat leider nicht ganz mitgespielt, doch das störte die Schüler nicht.

Zunächst gab es erst einmal eine kleine Einführung in das Ökosystem See, doch die jungen „Biologen“ wussten natürlich schon das meiste und konnten somit dem Vortrag gut folgen. Schließlich kam es dann zum spannenden Teil: Das Entführen der kleinen Lebewesen und Pflanzen. Aber keine Panik – die Tiere und Pflanzen wurden sicher und gesund in ihre Umgebung zurückgebracht!

Mit Keschern und Schalen in den Händen machten sich die Schüler auf den Weg zum See. Konzentriert und mit voller Motivation wurden viele unterschiedliche Dinge gekeschert. Manche Objekte konnte man gleich schon erkennen, doch welche Identität wirklich hinter einigen Lebewesen steckte, sollte erst nach der Untersuchung mit dem Mikroskop festgestellt werden. Plötzlich wurden nicht nur die kleinen Fische zu ganz großen Helden, auch die Forscherlust erreichte einen finalen Höhepunkt. Es wurde intensiv diskutiert, um welche Larve es sich handelt, welche Schneckenart man tatsächlich vor sich hatte oder ob es wirklich ein Wasserfloh war, wie man zunächst vermutet hat. Eines konnte man definitiv behaupten: Die Bilder, die sich unter dem Mikroskop ergaben, waren faszinierend. Durch das Mikroskopieren enthüllte sich das Geheimnis eines jeden Tieres, die man plötzlich mit ganz anderen Augen sah. Zudem erstaunte es die Schüler, wie viele verschiedene Tiere in dem kleinen See leben und sich den Lebensraum teilen müssen.

Am Ende wurde natürlich ausgetauscht, was man alles gefangen und untersucht hatte. Ein Seelebewesen hat sogar die Flucht ergriffen und wollte den Raum erkunden, indem es durch den Raum flog. Selbstverständlich konnte das Tier gerettet werden. 

Letztendlich kann man sagen, dass die Schüler noch viel mitgenommen haben, obwohl sie das meiste aus dem Biologieunterricht schon wussten. Außerdem hatte jeder Spaß und würde zu einer erneuten Exkursion gerne immer wieder aufbrechen!

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