Eigene Berichte
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- WPK Hauswirtschaft (JG 10)
Am 07. März 2019 haben wir, die Schülerinnen und Schüler der IGS Friesland Nord, über die Risiken von Energy-Drinks informiert und aufgeklärt.
Viele Jugendliche sind sich gar nicht bewusst, was der Konsum dieses vermeintlichen Kultgetränks eigentlich in ihrem Körper bewirken kann. Zu den am häufigsten vorkommenden Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, Nervosität und Schlafstörungen. Darüber hinaus gibt es viele weitere mögliche Risiken, die bei regelmäßigem Konsum auftreten können. Zu diesen zählen unter anderen Bluthochdruck, Krampf- und Schlaganfälle und Herzrhythmusstörungen, vor allem bei sportlich aktiven Menschen oder Personen mit Herzproblemen.
Darum haben die Schülerinnen und Schüler des Hauswirtschaftskurses des zehnten Jahrgangs gesunde Alternativen entwickelt und zum Testen in den Pausen im Oberstufengebäude im Mühlenweg angeboten. Zur Auswahl standen die eigens benannten Drinks HION, Tropical-Energy und healthy power, die an diesem Tag im ultimativen Geschmackstest gegeneinander antraten. Sie konnten kostenlos probiert und im Anschluss bewertet werden.
Ein wichtiger Bestandteil war zum Beispiel grüner Tee, der nicht nur das Immunsystem stärkt und Erkältungen vorbeugt, sondern auch einen positiven Effekt auf den Blutdruck hat. Für den Vitaminschub sorgte die Zugabe von Zitrusfrüchten, wie Limetten und Zitronen. Die gewisse Süße lieferte unter anderem frischer Apfelsaft. Dies ist aber nur eine kleine Auswahl der vielfältigen Zutaten unserer Drinks.
Unter den drei Alternativen wurde HION am besten bewertet, jedoch kamen auch die anderen, Tropical-Energy und healthy power, sehr gut an!
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- Gerald Kühn
Schüler erforschen kriegerische Auseinandersetzungen weltweit- Details
- Administrator
In der ersten Januarwoche brachen 25 Schüler der IGS Friesland Nord und ihre begleitenden Lehrer zur Skifahrt des 12. Jahrgangs nach Österreich auf. Tage zuvor kannten Presse und Fernsehen nur ein Thema: das Schneechaos in den Alpen. Konnte da die Fahrt überhaupt stattfinden? Aber es sah nicht in jedem österreichischen Skigebiet so gefährlich aus, sodass die jungen Friesländer bei Sonnenschein und Schneefall ihre ersten Übungen und Erfahrungen auf Skiern machen konnten. In Matrei, inmitten der Hohen Tauern, unterstützt durch Studenten der Universität Oldenburg ,erkundeten sie das beeindruckende Skigebiet und bewältigten Pisten, die anfangs noch schier unbezwingbar erschienen. Schneeballschlachten, Schülerreferate und entspannte Spieleabende bis tief in die Nacht rundeten diese erlebnisreiche und gelungene Skifahrt ab.
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- Gesche Wittkowski / Lea-Marie Busch
Bericht der Theater AG (Lea-Marie Busch):
„Zwischen Wahn und Wahnsinn“
Der Landesbühne Nord gelang es erneut, eine Theaterinszenierung zu kreieren, die alle bereits zuvor erschienenen Inszenierungen der Spielzeit 2018/2019 in den Hintergrund rückte. Mit „Sterben helfen“ wird das Publikum in eine unbekannte Welt geführt, die voller Widersprüche, Tabuisierung und Konfliktunfähigkeit zu sein scheint.
Die Presse betitelt dies mit: „Wer zur Last fällt, bringt sich bitte um“ und es gibt keine passendere Bezeichnung, die den Kern des Stückes trifft. Das Publikum lernt eine Welt kennen, in der alle zum 18. Geburtstag ihren Giftinhalator erhalten. Ab diesen Zeitpunkt spielen alle Menschen, Jung und Alt, ein Spiel, das unabhängig von Gewinnen oder Verlieren, mit dem eigenem Tod endet. Jeder hält die Macht in seinen Händen, sein bisheriges Leben durch einmaliges tiefes Luftholen endgültig zu beenden. Eine schlechte Diagnose, wie Krebs, wird als Todesurteil erachtet und findet durch ein fröhliches Fest mit dem Höhepunkt des Suizidierens einen krönenden Abschluss.
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- Gesche Wittkowski / Renja Popken
„Bilder deiner großen Liebe“ - Eine unvollendete Wanderschaft durch Verlorenheit und Empfindsamkeit
„Verrückt sein heißt ja auch nur, dass man verrückt ist, und nicht bescheuert.“ Mit diesen Worten beginnt das nach der Bühnenfassung von Robert Koall inszenierte Stück. Ein Stück, das auf Wolfgang Herrendorfs Fragmenten basiert, deren Titel er erst kurz vor seinem Tod festlegte.
Als wir, die Theater-AG, am 27.10.2018 das TheOs besuchten, um die Inszenierung des unvollendeten Romans zu sehen, waren unsere Erwartungen hoch. Viele von uns kannten bereits Herrendorfs Roman „Tschick“ und damit auch den Charakter Isa, der in „Tschick eine Nebenfigur einnahm. In „Bilder deiner großen Liebe“ wird Isa zur Hauptfigur.
Das Stück erzählt in skizzenhaften Fotografien von Isa und dem Leben im Allgemeinen. Isa, die einer psychiatrischen Anstalt entflohen, barfüßig und ziellos durch Wälder, Ortschaften und Landstriche streift, ist gleichermaßen unsentimental wie feinfühlig. Die Reise, die sie erlebt, zeichnet sich besonders durch die Menschen aus, die ihr begegnen. So trifft sie unter anderen einen Binnenschiffer, einen dubiosen Lastwagenfahrer und eine Fußballmannschaft. Es entsteht mit jedem Gedanken, jeder Begegnung und jedem Erlebnis ein Mosaik von nichts Geringerem als dem Leben und dem Sein des Menschen zwischen Himmel und Erde.
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- Nico Wehneit / Gesche Funke
„Die Nordsee“ (UA) – Theater-AG besucht Liederabend im TheOs
Am Freitag, den 19.10.2018, lud die Landesbühne Nord im TheOs zum Liederabend „Die Nordsee (UA)“ unter der Regie von Sascha Bunge ein und übermittelte über anderthalb Stunden in interessanter Art und Weise, welche durch ein ambivalentes Spielverhalten gekennzeichnet war, das romantische Motiv der Sehnsucht aus dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Heinrich Heine.
Ein Stück, das mich zu Tode langweilt oder mich zu Tränen rührt:
Die Erwartungen der Theatergänger waren so vielseitig, wie ich es bei noch keinem anderen Theaterstück erlebt habe. Die Problematik, die sich in diesem Stück widerspiegelte, war nämlich die, dass die Wenigsten bereits einen Liederabend erlebt haben, weshalb es unklar war, was einen erwarten würde. Darüber hinaus waren die Meinungen gegenüber Heine, dessen Gedichte die Grundlage dieses Abends waren, zwiegespalten. Folglich kamen Aussagen zustande, wie die, dass der Abend unfassbar langweilig werden würde, da man Heine als Dichter nicht möge, es gab aber auch jene, die besonders sensibel auf das Sehnsuchtsmotiv reagieren und einen emotionalen Liederabend erwarteten.